Praxisnah · Powered by FiBS

Die meisten Fortbildungen verpuffen.
Wir bauen die, die bleibt.

Nicht weil die Inhalte falsch wären, sondern weil danach niemand da ist, der sie umsetzt. Praxisnah heißt bei uns deshalb nicht „mit vielen Beispielen", sondern: Wir machen mit. Auf dieser Seite steht, woran Sie das prüfen können – in fünf Fragen, an jedem der acht Bausteine und an den Menschen, die dahinterstehen.

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Warum so viel folgenlos bleibt

Drei Gründe – und wir kennen sie nicht vom Hörensagen.

Das FiBS befragt Schulleitungen seit Jahren systematisch; die Schulleitungsstudie 2026 allein umfasst 2.068 Antworten, dazu kommen die Vorgängerstudien 2022, 2023 und 2025. Parallel haben wir die Angebotsseite kartiert: 147 quellenbelegte Programme der Landesinstitute, Akademien, Stiftungen und Anbieter. Wenn man beide Seiten nebeneinanderlegt, wird sichtbar, warum so viel Aufwand ohne Wirkung verpufft.

Grund 1 · Die Themen

Angeboten wird, was in den Katalog passt

Rund 55 Prozent aller kartierten Programme drehen sich um Karrierephasen – Vorbereitung aufs Amt, Amtseinführung, allgemeine Führung. Die Themen, bei denen der Schuh wirklich drückt, sind dünn besetzt: Entlastung, Gesundheit, KI, Umsetzungsbegleitung.

95,9 % zu 3,2 %So weit liegen Wunsch nach Entlastung von Bürokratie und tatsächliches Angebot auseinander.

Grund 2 · Die Formate

Mehrtägig – für Menschen ohne Tage

Das Angebot besteht überwiegend aus mehrtägigen Reihen und berufsbegleitenden Programmen. Nur kommt eine Schulleitung im Alltag praktisch nicht zum Lernen. Kurze, alltagsintegrierte Formate fehlen fast vollständig.

2,2 %der Schulleitungen kommen auf zehn oder mehr Stunden eigene Fortbildung pro Woche.

Grund 3 · Die Umsetzung

Danach steht man wieder allein da

Zwischen einer guten Fortbildung und einer veränderten Schule liegt die Umsetzung – und die ist Arbeit, für die im Kollegium niemand freigestellt ist. Genau hier bricht die Kette, und genau hier setzen unsere Bausteine an.

96,8 %berichten neue Kompetenzanforderungen durch Digitalisierung und KI – ohne dass jemand die Umsetzung trägt.

Der Härtetest

Fünf Fragen, die Praxisnähe entscheiden.

„Praxisnah" steht in fast jedem Prospekt. Stellen Sie diese fünf Fragen – uns und allen anderen. Die Antworten trennen sehr schnell.

1

Wer steht vorne?

War die Person, die Ihnen Schulführung erklärt, jemals selbst in der Verantwortung? Oder erklärt sie Ihnen, was sie erforscht hat?

Unsere AntwortIn der Schulmanagementakademie lehren erfolgreiche amtierende oder ehemalige Schulleitungen und Schulrät:innen – nicht vorrangig akademische Stimmen.
2

Woher kommen die Themen?

Aus dem, was der Anbieter kann – oder aus dem, was Sie brauchen? Und woher will er das wissen?

Unsere AntwortAus der eigenen Befragung: Die Handlungsbereiche folgen den Schmerzpunkten aus der Schulleitungsstudie – Entlastung, Gesundheit, KI, Teams, Entscheidungsspielräume.
3

Passt das in einen Schultag?

Ein dreitägiges Seminar ist kein Angebot, wenn Sie keine drei Tage haben. Lässt sich der Einstieg klein halten?

Unsere AntwortModularer Start: Lunchtalks, Wochenendseminare, einzeln buchbare Module. Im Jahresprogramm kein Vorratslernen – angewendet wird sofort.
4

Wer macht die Arbeit?

Bekommen Sie ein Konzept – oder jemanden, der es mit Ihnen umsetzt? Das ist der teuerste Unterschied von allen.

Unsere AntwortDen EduTechnologist mieten Sie als reale Person an Ihre Schule. Die Schulträger-Operationsgesellschaft übernimmt auf Wunsch operative Aufgaben. Wir liefern nicht nur den Plan.
5

Was bleibt, wenn Sie weg sind?

Nach dem letzten Termin verschwinden die meisten Anbieter. Was trägt die Entwicklung danach?

Unsere AntwortFeste Lernpartnerschaften, kollegiale Coaching-Gruppen und regionale Verankerung – und das Peer-Network, in das Ergebnisse zurückfließen und aus dem andere schöpfen.

Wer dahintersteht

Praxis ist keine Methode. Praxis ist Biografie.

Man merkt einem Angebot an, ob die Leute dahinter schon einmal dort gestanden haben, wo die Teilnehmenden stehen. Bei Neomera kommt niemand ausschließlich aus der Forschung – und niemand ausschließlich aus der Praxis. Genau diese Mischung ist der Punkt.

DD

Dr. Dieter Dohmen

Gesamtkonzept · Akademie · Beratung

Gründer und seit über drei Jahrzehnten Direktor des FiBS. Er hat die Schulleitungsstudien verantwortet, aus denen die Themen dieses Ökosystems stammen – und führt selbst eine Organisation mit Personal, Finanzen und Verantwortung. Wer über Führung unter Überlast spricht, sollte wissen, wie sich das anfühlt.

TN

Thomas Nadler

EduTechnologist

Educational Technologist – und zuvor Lehrer und Digitalbeauftragter an Schulen in Hamburg und Berlin. Der EduTechnologist ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus dem Erleben, dass an Schulen niemand die digitale Unterrichtsentwicklung operativ trägt. Er hat die Rolle erfunden, die ihm selbst gefehlt hat.

AS

Dr. Adam Stanski

Evidence Lab · A/B-Testing

Zuvor Head of Data bei Zalando und Gründer mehrerer Unternehmen. Er bringt die Erfahrung mit, wie man ein großes System durch Experimente in Bewegung bringt – und überträgt sie auf Schulen, in einem Verfahren, das Lehrkräfte in ihrem eigenen Unterricht anwenden können.

MB

Dr. Michael Baer

Akademie · Leadership · Netzwerk

Autor des Konzepts der Leadership Academy Deutschland, die Schulleitung, Schulaufsicht, Träger und mittleres Management in eigenen Lernsträngen zusammenführt – und in verbindlichen Schnittstellenformaten wieder an einen Tisch bringt.

HM

Harald Melcher

Schulträger-Operationsgesellschaft

m2more – Ansprechpartner für die Trägerseite. Die dritte Ebene, die in Qualifizierungskonzepten fast immer fehlt, obwohl ohne sie kein Gebäude saniert, keine Stelle geschaffen und kein Budget bewegt wird.

+

Und die, die gegengelesen haben

Sparring aus der Schulpraxis

Bevor ein einziges Angebot verkauft wurde, ist das Konzept in mehreren Einzelsparrings mit Praktiker:innen aus dem Schulsystem durchgesprochen und überarbeitet worden. Die Rückmeldungen haben unter anderem den modularen Start und die Einbeziehung von Schulaufsicht und Trägern erzwungen.

Der Praxis-Test, Baustein für Baustein

Acht Bausteine – und je ein Satz, an dem Sie es festmachen können.

Keine Absichtserklärung, sondern die konkrete Stelle, an der der Baustein den Schulalltag berührt. Klick öffnet den jeweiligen Baustein.

Das Muster hinter allen acht: Jeder Baustein endet nicht bei der Erkenntnis, sondern bei jemandem, der etwas tut. Und jeder ist einzeln nutzbar – Sie müssen sich nicht für ein Gesamtpaket entscheiden, um anzufangen.

Der Unterschied

Was die anderen können – und wo sie aufhören.

Das ist kein Vorwurf: Jede dieser Adressen macht ihre Sache gut, innerhalb ihres Auftrags. Nur endet jeder Auftrag an einer bestimmten Stelle – und genau dort beginnt die Arbeit, die eine Schule wirklich verändert.

Forschungseinrichtungen

Sie liefern Erkenntnis

Sie messen sauber, publizieren und beraten Politik. Was daraus im Kollegium wird, ist nicht Teil des Auftrags.

Es endet beim Bericht.

Beratungen

Sie liefern Konzepte

Sie analysieren, strukturieren und schlagen einen Weg vor – oft klug und schnell. Umgesetzt werden muss er von denen, die ohnehin keine Zeit haben.

Es endet beim Projektabschluss.

Trainer:innen & Begleitung

Sie liefern Impulse

Sie bewegen etwas an einem guten Tag, oft mit spürbarer Wirkung im Raum. Aber sie tragen weder die Struktur danach noch den Nachweis, dass es gewirkt hat.

Es endet mit der Veranstaltung.

Neomera

Wir liefern beides – und messen nach

Forschung, Umsetzung und Struktur aus einer Hand: eigene Studien als Themenquelle, Menschen, die an der Schule mitarbeiten, ein Netzwerk, das trägt – und ein Verfahren, das prüft, ob es tatsächlich gewirkt hat.

Es endet erst bei der Wirkung.

Forschen · implementieren · Bewerten · Skalieren. Vier Verben, keine Substantive – das ist die Arbeitsformel des FiBS und der Grund, warum bei Neomera nach dem Forschen nicht Schluss ist. Die meisten Häuser beherrschen eines der vier. Der Unterschied liegt darin, alle vier hintereinander zu tun.

Anfangen

Klein anfangen ist ausdrücklich erlaubt.

Sie müssen kein Transformationsprogramm beschließen. Ein Lunchtalk, ein gemieteter EduTechnologist für ein Halbjahr, eine Frage ans Evidence Lab – jeder Baustein funktioniert für sich. Sagen Sie uns, wo Sie stehen; wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Einstieg bei Ihnen etwas bringt und welcher nicht.

Bedarfsseite: FiBS-Schulleitungsstudie 2026 (N = 2.068) sowie die Vorgängerstudien 2022, 2023 und 2025. Angebotsseite: FiBS-Datenbank „Schulleitungs-Fortbildungen Deutschland" mit 147 quellenbelegten Anbietern/Programmen und 44 Einzelseminaren aus zwei Beispielregionen, Stand Juli 2026 – eine Zeile entspricht einem Programm bzw. einer Qualifizierungsreihe, das reale Volumen einzeln buchbarer Seminare liegt höher. Die Handlungsbereiche der Schulmanagementakademie sind am KMK-Orientierungsrahmen zur Qualifizierung von Schulleitungen (Beschluss vom 13.12.2024) ausgerichtet.