PRAXISNAH
Wir kennen den Montagmorgen im Klassenzimmer.
Und die Bilanz am Jahresende.
Praxisnah heißt bei Neomera nicht „mit vielen Beispielen". Es heißt: Die Menschen hinter den Bausteinen haben selbst unterrichtet, Unternehmen gegründet, Hochschulen und einen Bildungsverlag geführt, Kommunen begleitet und Bildungsforschung verantwortet. Wir empfehlen nichts, was wir nicht selbst gemacht haben – und wir machen mit, statt es nur zu empfehlen.
- Praxisnah
- Evidenzbasiert →
- Social Impact →
Was wir mitbringen
Sechs Erfahrungen – und aus jeder ist ein Baustein geworden.
Neomera ist kein Angebot, das jemand am Schreibtisch entworfen hat. Jeder Baustein hat einen Ursprung in einer Rolle, die eine oder einer von uns selbst ausgefüllt hat – und in einem Mangel, den sie oder er dabei erlebt hat.
Unternehmer und Manager
Ein Forschungsinstitut, private Hochschulen, ein Bildungsverlag: geführt mit Personal, Bilanz und Verantwortung. Wer über Führung unter Überlast spricht, sollte wissen, wie sich das anfühlt, wenn am Monatsende Gehälter fällig sind.
Gründer
Vom Forschungsinstitut über eine gemeinnützige Elternhotline bis zum Aufbau von Cornelsen Software und m2more: Wir wissen, wie man etwas aufbaut, das es vorher nicht gab – und wie oft es dabei anders läuft als geplant.
Lehrer und Schulpraxis
Unterricht, Digitalbeauftragung, Kollegium, Elternabend. Der EduTechnologist ist nicht aus einer Marktanalyse entstanden, sondern aus dem Mangel, den einer von uns täglich erlebt hat – und aus der Rolle, die ihm dafür gefehlt hätte.
Bildungsmanagement
Curricula, Programme, Zertifikate, Verlagsprodukte – und immer die Frage, wer das am Ende bezahlt. Dazu ehrenamtliches Fundraising für die Stiftung Bildung und Vorstandsarbeit im Didacta Verband.
Transformationsberatung
Kommunen und Schulträger auf dem Weg in die Digitalisierung begleitet – dort, wo Pädagogik auf Recht, Geld und Zuständigkeit trifft. Das ist die Stelle, an der Schulentwicklung erfahrungsgemäß hängen bleibt.
Bildungsforschung und -ökonomie
Über drei Jahrzehnte Forschung, eigene Schulleitungsstudien und über 1.300 kuratierte Wirkungsbefunde – bis hin zu der Rechnung, was ein Bildungsabschluss über ein Erwerbsleben hinweg wert ist.
Deshalb der Satz vorn: Wir empfehlen nichts, was wir nicht selbst gemacht haben. Und wir gehen nicht, wenn der Plan fertig ist – sondern bleiben, bis er läuft.
Ein Beispiel: der Fortbildungsmarkt
Woran gute Absichten scheitern.
Am deutlichsten lässt sich das an der Qualifizierung zeigen – weil wir dort beide Seiten selbst erhoben haben. Das FiBS befragt Schulleitungen seit Jahren systematisch; die Schulleitungsstudie 2026 allein umfasst 2.066 Antworten, dazu kommen die Vorgängerstudien 2022, 2023 und 2025. Parallel haben wir die Angebotsseite kartiert: 147 quellenbelegte Programme der Landesinstitute, Akademien, Stiftungen und Anbieter. Wenn man beide Seiten nebeneinanderlegt, wird sichtbar, warum so viel Aufwand mit geringer Wirkung verpufft.
Grund 1 · Die Themen
Angeboten wird, was in den Katalog passt
Rund 55 Prozent aller kartierten Programme drehen sich um Karrierephasen – Vorbereitung aufs Amt, Amtseinführung, allgemeine Führung. Die Themen, bei denen der Schuh wirklich drückt, sind dünn besetzt: Entlastung, Gesundheit, KI, Umsetzungsbegleitung.
Grund 2 · Die Formate
Mehrtägig – für Menschen ohne Tage
Das Angebot besteht überwiegend aus mehrtägigen Reihen und berufsbegleitenden Programmen. Nur kommt eine Schulleitung im Alltag praktisch nicht zum Lernen. Kurze, alltagsintegrierte Formate fehlen fast vollständig.
Grund 3 · Die Umsetzung
Danach steht man wieder allein da
Zwischen einer guten Fortbildung und einer veränderten Schule liegt die Umsetzung – und die ist Arbeit, für die im Kollegium niemand freigestellt ist. Genau hier bricht die Kette – und genau hier setzen alle Bausteine an.